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Die Attacken bei Cluster-Kopfschmerz sind fast nicht zu ertragen O-PUR zu Beginn der Attacke inhalieren
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Er gehört zu den schlimmsten Schmerzen, unter denen Menschen leiden können. So beschreibt der Neurologe Dr. Arne May aus Regensburg den Clusters-Kopfschmerz.
Was versteht man darunter?
 Cluster-Kopfschmerz sitzt einseitig hinter dem Auge, das häufig zusätzlich zuschwillt und stark tränt. Die Schmerzen treten blitzschnell als Attacken auf und dauern bis zu zwei Stunden. Fast 100'000 Deutsche leiden darunter.
Wie oft plagt er die Betroffenen?
 Laut Aussage der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) wechseln sich mehrwöchige aktive Phasen mit bis zu acht Attacken pro Tag mit schmerzfreien Episoden ab. Auffällig dabei ist, dass die Attacken vor allem im Frühjahr und im Herbst vorkommen. Das ist kein Zufall: Untersuchungen mit der Positronen-Emissions-Tomografie (PET) zeigten, dass bei Cluster-Patienten Strukturen im Hypothalamus, dem Sitz der so genannten Inneren Uhr, besonders aktiv sind. "Wir gehen davon aus, dass der Schmerz durch eine Fehlfunktion der Inneren Uhr verursacht wird", erläutert Dr. May.
Was hilft?
 Während normale Schmerztabletten nichts ausrichten können, rät die DMKG zu dem Migräne-Medikament Sumatriptan, das sich die Patienten mit Autoinjektor selbst spritzen. Etwa 70 Prozent der Betroffenen hilft es auch, sofort zu Beginn der Attacke reinen Sauerstoff einzuatmen. Mit O-PUR ist jetzt erstmals medizinischer Sauerstoff in der Apotheke erhältlich. Patienten sollten das Gas bei leicht vorüber gebeugter Haltung 15 Minuten lang inhalieren. |
Freizeit Revue 0203 (0.31 MB)
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